Fakten & Statistiken

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Frauen erhält im Laufe ihres Lebens die Diagnose Brustkrebs
ca. 0
Neuerkrankungen pro Jahr
0%
davon sind Männer
Durchschnittsalter
im Mittel erkranken Frauen in etwa mit 64, Männer mit 71 Jahren
Anteil jüngerer Betroffener
15-20% der betroffenen sind jünger als 55 Jahre
Metastasierungsrate
Ca. 5-10% der Patient:innen sind bereits bei Erstdiagnose metastasiert. Insgesamt entwickeln etwa 20-30% im Krankheitsverlauf Metastasen (je nach Subtyp & Stadium).
Sterblichkeit
Jährlich sterben ca. 18.500 Frauen und ca. 150-200 Männer an Brustkrebs. Seit den 1990er Jahren ist dies dank Screening und Therapien deutlich rückläufig.

Risikofaktoren

Beeinflussbar

  • Übergewicht

  • Alkoholkonsum

  • Rauchen

  • Bewegungsmangel

  • Ernährung

Nicht Beeinflussbar

  • Alter

  • Geschlecht

  • Erbliche Faktoren / Genetik

  • Späte Menopause

  • Hohe Brustdichte

Überlebensraten

5-Jahres-Überleben, ca.

Frauen
88%
Männer
80%

10-Jahres-Überleben, ca.

Frauen
83%
Männer
70%

Kontinuierlich verbesserte Prognose durch:

  • Einführung des Mammographie-Screenings (bundesweit seit ca. 2005)
  • Mehr Tumoren werden in frühen Stadien entdeckt

Früher wurde Brustkrebs als „eine Krankheit“ behandelt – heute unterscheidet man viele Subtypen:

  • Hormonrezeptor-positiv
  • HER2-positiv
  • Triple-negativ

Moderne Diagnostik (Molekularbiologie, Genexpressionstests) ermöglicht maßgeschneiderte Therapien und vermeidet Über- oder Unterbehandlung

  • Zielgerichtete Therapien
    • z. B. HER2-Antikörper (wie Trastuzumab)
    • wirken spezifisch gegen Tumorzellen.
  • Verbesserte Chemotherapien
    • besser verträglich
    • gezielter eingesetzt
    • optimierte Kombinationen
  • Hormontherapie
    • sehr effektiv bei hormonabhängigem Brustkrebs (~70 % der Fälle)
    • wird oft über mehrere Jahre eingesetzt
  • Immuntherapie (neuere Entwicklung)
    • besonders bei aggressiven Formen (z. B. triple-negativ)
    • verbessert Prognose in bestimmten Gruppen
  • Behandlung in zertifizierten Zentren
  • Interdisziplinäre Teams (Onkologie, Radiologie, Chirurgie etc.)
  • Brusterhaltende Operationen häufiger möglich
  • Präzisere Bestrahlung = weniger Nebenwirkungen
  • Engmaschige Kontrollen
  • Frühzeitiges Erkennen von Rückfällen
  • Bessere Unterstützung der Patientinnen
  • Steigendes Gesundheitsbewusstsein
  • Bessere Aufklärung
  • Frühere Arztbesuche

Brustkrebs wird heute früher erkannt, genauer verstanden und gezielter behandelt!